1092 Kilometer

18 Stunden und 2 Minuten

Alle anderen sind schon weg.  Außer Alois und ich. Ja, wir die Deutschen halten noch

die Parkinsonfahne hoch im Hotel Steiermark. Ich grinse gerade denn Alois sitzt mir

gegenüber im „Stüberl“ und versucht sein kommunikatives Handy zum Schweigen zu

bringen und schaut jetzt so auf die Speisekarte und ich sehe eine Gedankenblase

„Tue ich oder tue ich es nicht…ein Eis hatte ich schon… hmm“ die Brille rutscht immer

weiter auf die Nasenspitze. Upps jetzt hat er was gemerkt und sagte  „Na schreibst du

deinen Bericht über das Treffen. Nach einem „Jepp“ und ein kurzes Gespräch. Gespräch

kann man es eigentlich auch nicht nennen. Ich gab das Wort und Alois den „Wenn du

meinst“ Kurz Satz. Die Frage aller Fragen hatten wir schnell geklärt Nochmal kurz eine

Blick-Nick und Jo Abstimmung  und es kam ein eindeutiges Ergebnis heraus. 5 Sterne –

Es war gelungen. Uli (Ulrike Sejko) die Perle dieser Veranstaltung und ihr kleine Helferlein

waren hervorragend. Uli begrüßte uns sehr herzlich und sie hat sogar am Sonntagmorgen

im „Steiermark Hof“ eingecheckt um Vorort zu sein. Was ich persönlich als eine sehr

verantwortliche Geste finde. Als sie ankam saß ich draußen unter einem Baum. Ihr kleines

Auto hatte schon einige Kisten und Kasten hinten drin. Lieber  ein bisschen mehr als zu wenig.

Frau eben. Sie hatte alles dabei für die Veranstaltung was gebraucht  wurde. Planung ist alles.

So nach einander kamen dann auch alle anderen. Es stand die Carpio-Busfahrt an: Doch es fing

an zu regnen. Kurz zuvor fing es an zu Regnen und  Uli wurde langsam nervös. Es wurde 

ein ldiskutiert ob lieber oben ohne oder  doch lieber mit. Nach einigen  Anrufe und Sorgenfalten

später zogen 

sich einige in das Hotel zurück .. Ich lese immer Alois den Text  stückchenweise vor und just in

diesem Moment schaute er mich fragend an und sagte „Ich war doch noch gar nicht da also ich

weiß nix“ Mr.Präsident Gerald Ganglbauer (scherz sollte erlaubt sein)  eröffnete  am Sonntagabend

 mit der CD Präsentation von „Parkinsong Duets“ .Ich hatte aber noch an diesem tag schwer zu

tragen. Da es leider  Gisela Steinert – von Jupark – aus Sulzbach/Deutschland nicht möglich war

 persönlich in Graz anwesend  zu sein  habe ich sehr gerne in Ihrem Namen  für die Einladung

gedankt und an die Organisationsleitung  Uli Sajko Blumen überreicht.

Es kam mir aber vor das der Strauß Blumen mehr als ich von Graz gesehen hat. Zuerst habe ich

Uli ausgetrickst ich brauchte Franz und Gabi für Aktion :Blumen kauf heimlich .. Sie fuhren mich

Querbeet durch die Stadt und kamen auch  fast pünktlich  wieder.  So dass es niemand mitbe-

kommen hat. Ich habe ihn mit hingeschleppt wo es nur ging.. aber zuvor stand er hinten bei

der Rezeption. Hmm. Mist dachte ich mir. Die ist heute vielleicht gar nicht mehr besetzt. Lange

rede kurzer Sinn wir haben einen jungen Mann verleitet über den Tresen zu springen und die

Blumen zu holen. Er machte es so blitz schnell und sehr elegante – muss mal gesagt werden.

Ich (Eselchen nennt sich gerade mal zuerst) dachte mir ohje.. ich alleine mit Österreicher da

verstehe ich doch nur die Hälfte. Falsch gedacht. Am Abend kam er dann der Alois aus Bayern

mit dem Flieger. Nur Österreichisch ist nix anderes als Bayrisch mit Dialekt. Kaum Kommunikations

probleme. Am Abend hatte Connie und Uli jeweils mit Ihren Duett Partnern live gesungen und Jörg Veselka

sang seinen neuen Song „Leinen los“. Ein wirklich hervorragendes Lied. 

Am Montagmorgen sah ich Herr Aigner zum ersten Mal und  dachte mir er ist schüchtern gehe

mal hin und stell dich vor. Ich stellte mich vor und er schaute mich an und sage „ach du bist die

Beate“. Hinterher habe ich mich gefragt wenn ich nein gesagt hätte , grins, auf das Gesicht wäre

ich gespannt gewesen. wir waren 6 Personen zum Nächtigen (österreichisch)  und wir starteten

mit einem gemütlichen Frühstück. Aber einige haben sich das Frühstück verdienen müssen mit

einigen  Big Übung am Stuhl. Gü und Lilly machten dabei eine tolle Figur. Ich habe mich immer

ganz früh um 5 Uhr raus geschlichen und mein ThaiChi versucht.  Um 9.30 Uhr stand die Abfahrt

zur  Schokoladenfabrik an und es kamen auch die, die in Graz und Umgebung wohnten.

Der Bus füllte sich und es ging los. An diesem Tag lernte ich  sehr herzliche, freundliche und lieben

swerte Menschen kennen mit und ohne Partner.  Nach dem Zotter Schokoladenfabrik)  ging es dann

hoch droben auf dem Berg in eine Burg.  Nur ich nicht.. meine Name ist „Angsthase“  ich bin da wirklich

nicht gut ..vor allem wird es mir dann gar nicht gut bekommen ..also lieber vorbeugen als heilen. Naja.

ich bin eben doch ein  armes Hascherl. nachdem wir dann am Dienstag in die Stadt auf gebrochen sind

haben wir aufgrund einer Empfehlung das Beste „Eis“ aus Graz geschleckt. Und wieder in Richtung Seil

bahn. Ich habe wieder den kürzen gezogen . bin dann wieder auf dem Absatz kehrt. Wir gingen in

Richtung Rathaus und dort gewartet bis die anderen kamen der Empfang war alles super und schön Ich

schau gerade mal über meinen Computer drüber. Alois und ich wir haben uns verfahren. Zu früh ausgestiegen 

und wir sind dann „Walk away“ . Kurz vor knapp eingelaufen und „ausgelaufen“  Also aufs Zimmer aufgefrischt

und dann zur Veranstaltung. Die Vorträge waren wirklich super und es war Kuscheln angesagt Der Raum füllte

sich . Die Zeit verging wie im Flug und am Abend war noch ein gemütliches zusammen sitzen.  

Mir vielen einige Abschiede sehr schwer. Es sind alles liebe Menschen und ich bin dankbar das

sie kennenlernen durfte. Manche Menschen haben einen besonderen Stellenwert in meinen Leben

und da gehören alle dazu. Ich werfe gerade mal einen Blick zu Alois. Er hat sich doch noch was zu essen bestellt.

Nachdem ich dann um 19.00 Uhr Alois verabschiedet habe. Er ist mir ans Herz gewachsen in

dieser Zeit und ich finde einen besseren Freund kann man sich nicht wünschen.  Ging ich in

mein Zimmer und hing meinen Gedanken nach. Und ich gebe zu ab und an als ich die Bilder

sah rollte schon einmal ein Tranchen. Ich bin froh das ich diese Reise gemacht habe.

Es wird bestimmte Personen geben da halt man den Kontakt und andere  wiederum sieht man

bei bestimmten Events wieder.

Ich sage meiner „Lady in Red.“ vielen Dank. Es war schön dich wieder getroffen zu haben.

Eine Person erfüllt in meinen Augen ein  Klischee. das ….hinter einer harten Schale einen

butterweicher Kern steckt

..

 

 

 

 

 

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